CeBIT 2015: Internet of Things und Advanced Analytics

Die CeBIT 2015 stand unter dem Motto "d!conomy" und beschäftigte sich mit dem Thema Digitalisierung, die das berufliche und gesellschaftliche Umfeld immer stärker prägt. Beliebte Bereiche sind die klassischen IT Megatrends: Big Data, Cloud Computing, Mobile, Social, und allgemein Internet of Things.

Einige Kollegen und ich von der DX (Developer Experience and Evangelism) waren auch dieses Jahr auf der CeBIT mit dem MSDN + TechNet Stand und der Bühne vor Ort:

Ich habe zwei Sessions gehalten:

  • Industrie 4.0 und das Internet der Dinge
  • Hadoop und Predictive Analytics mit Microsoft bzw. Advanced Analytics in Microsoft Azure

Advanced Analytics in Microsoft Azure

In dieser 20-minütigen Session habe ich vier der Azure Analytics-Dienste anhand eines fiktiven Szenarios aus dem Retail-Geschäft vorgestellt: Azure HDInsight, Azure Data Factory, Azure Stream Analytics und Azure Machine Learning.

In unserem fiktiven Szenario betreiben wir ein Geschäft: wir wollen wissen, welche unserer Produkte bisher am beliebtesten unter den Kunden waren, welche jetzt gerade der "Renner" sind und welche Produkte wir dem einzelnen Kunden bei seinem/ihrem nächsten Geschäftsbesuch empfehlen können.

Industrie 4.0 und das Internet der Dinge

Industrie 4.0 und Internet der Dinge bzw. Internet of Things sind beliebte Buzzwords. Auf der CeBIT habe ich erklärt, was man unter den Trends versteht:

Internet of Things

Zu Internet of Things gehören vier Aspekte: "Dinge" bzw. Sensoren oder Geräte, die miteinander über ein Netz kommunizieren und Daten bzw. Informationen austauschen; diese Daten wollen wir nicht nur wie Wasser in einem Staudamm aufsammeln, sondern analysieren, um Erkenntnisse daraus abzuleiten.

Industrie 4.0

Industrie 4.0 hingegen kommt von einer anderen Richtung. Industrie 4.0 ist schließlich die vierte industrielle Revolution. Nach der Digitalisierung (die dritte industrielle Revolution) interagieren jetzt die Sensoren miteinander, um gemeinsam den Fertigungsprozess zu optimieren. So geht es bei Industrie 4.0 noch einen Schritt weiter als "nur" Analysen zu laufen: Der Prozess soll optimiert werden, um - salopp gesagt - noch mehr Kohle zu machen.

Ein Beispiel für Internet of Things ist die Kooperation zwischen Microsoft und Transport for London (TfL) für die Entwicklung einer Applikation zur Predictive Maintenance der London Underground Stationen (mehr Informationen hier). So gehört Microsoft laut FastCompany zu den Top 10 der innovativsten IoT Unternehmen weltweit.

Daraufhin bin ich auf die Möglichkeiten von Microsoft Azure für jegliche IoT-Szenarien eingegangen:

Azure for Internet of Things

Großes Dankeschön hier an Patric Boscolo und Bernd Mayer.

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